Hebamme

Wichtige Info!
Die Praxis ist im August urlaubsbedingt geschlossen!
Sie erhalten bald Informationen über Vertretungsregelungen.

Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.

Schwangerschaft und Geburt gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit:

  • Einerseits ein vollkommen natürlicher Prozess im Leben einer Frau
  • andererseits „der absolute Ausnahmezustand“…

Wie können wir diese beiden Extreme vereinen? Wie einen Weg finden, diese große Umbruch- und Entwicklungsphase selbstbestimmt in Frieden und Zuversicht zu erleben?
Noch mehr Ratgeber lesen? Noch mehr Kurse besuchen?
…oder einfach schwanger sein?

Wenn Sie möchten, begleite ich Sie in dieser vielleicht spannendsten Zeit Ihres Lebens!
Ich stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – sei es bei akuten Beschwerden und Fragen oder bei all den kleinen und großen Entscheidungen, die in dieser Zeit getroffen werden wollen.
Hier finden Sie alles rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, was ich Ihnen im Rahmen meiner Hebammentätigkeit anbieten kann.

Ich freue mich auf Sie!

Kinderwunsch

Eine Schwangerschaft tritt selten so ein, wie wir es uns vorher ausgemalt haben. Mal werde ich vollkommen überrumpelt, mal warte ich sehr, sehr lange und sehnsüchtig, dass „es“ endlich passiert. Mal habe ich das Gefühl, „reif“ zu sein für ein Kind, mal gerät durch die Schwangerschaft alles aus den Fugen. So individuell, wie das Kind sein wird, das ich zur Welt bringe – so individuell ist auch schon der allererste Beginn des Lebens!

Wenn ein Kind sich sehr, sehr lange bitten lässt, kann dies vielfältige Ursachen haben und stellt oft eine sehr belastende Situation für das Paar dar. Häufig führt dann der Weg in ein Kinderwunschzentrum, in dem versucht wird, das Zustandekommen einer Schwangerschaft medizinisch-technisch zu unterstützen. Es kann hilfreich sein, schon in dieser Zeit Kontakt zu einer Hebamme aufzunehmen. Einige Kassen zahlen hierfür sogar. Über die medizinische Diagnostik und Therapie hinaus können wir gemeinsam schauen, was noch möglich ist, um dem gewünschten Kind ein einladendes erstes Kinderzimmer anzubieten.

Dazu passt aus meinem Angebot:

  • Hilfestellung zur Raucherentwöhnung
  • Ernährungsberatung, Gewichtsreduktion
  • Entgiftung des Organismus
  • Elementare Körpertherapie, um Störungen und Blockaden im Beckenbereich zu lösen
  • Fragen zur Paarbeziehung

Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob Hebammenleistungen in der Kinderwunschphase übernommen werden, und kontaktieren Sie mich gerne!

Schwangerenvorsorge
Vom allerersten Tag Ihrer Schwangerschaft an haben Sie bereits Anspruch auf Hebammenbegleitung! Auch wenn Sie zunächst evtl. das Bedürfnis haben, sich die Schwangerschaft vom Arzt bestätigen zu lassen, sollten Sie darüber nachdenken, sich zeitnah eine Hebamme zu suchen. Denn gerade gegen die oft belächelten, aber oft auch sehr lästigen Beschwerden der Anfangszeit ist häufig ein natürliches und nebenwirkungsfreies Mittel gewachsen!

Die in den Mutterschaftsrichtlinien geregelte Schwangerenvorsorge kann bei komplikationslos verlaufender Schwangerschaft bis auf die 3 Ultraschall-Untersuchungen vollständig von der Hebamme durchgeführt werden.

Dazu gehören Blut- und Urinuntersuchungen, Gewichts- und Blutdruckkontrollen, ggf. Kontrolle des Muttermundes, Kontrolle des kindlichen Wachstums, der Kindslage und der Herztöne. Bei Vorliegen einer medizinischen Indikation kann die Hebamme ein CTG schreiben. Die Untersuchungsergebnisse werden im Mutterpass dokumentiert.

Allgemeine Beratungsthemen wie Ernährung, Genussmittel, Sport, Hygiene, Partnerschaft, Sexualität etc. finden ebenfalls ihren Raum. Sollte es zu irgendwelchen Auffälligkeiten kommen, werde ich Sie selbstverständlich an Ihren Arzt oder die Klinik überweisen. Bewährt hat sich auch die abwechselnde Vorsorge durch Hebamme und Frauenarzt/-ärztin.

Wertvolle Informationen über die Schwangerenvorsorge sowie allgemeine Themen des Elternwerdens und Entscheidungshilfen bezüglich sinnvoller und weniger sinnvoller Untersuchungen finden Sie bei http://www.greenbirth.de.

WICHTIG:
Auch wenn Sie keine Vorsorge durch eine Hebamme in Anspruch nehmen wollen, kümmern Sie sich bitte frühzeitig um eine Hebamme für das Wochenbett! Sonst könnte es passieren, dass Sie aufgrund des aktuellen Hebammenmangels leer ausgehen!

Wichtige Information zum Ultraschall
Das in vielen Arztpraxen und auch bei privaten Anbietern übliche und bei den werdenden Eltern vielfach sehr beliebte „Baby-TV“ (Erstellen von 2D-/3D-/4D-Aufnahmen vom ungeborenen Kind ohne medizinische Indikation) stellt ab dem 01.01.2021 eine strafbare Ordnungswidrigkeit dar! Da die Unbedenklichkeit von Ultraschallwellen (nichtionisierende Strahlung) für das ungeborene Kind wissenschaftlich bisher nicht belegt ist, es im Gegenteil jedoch deutliche Hinweise auf möglicherweise schädigende Effekte gibt, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ein entsprechendes Gesetz eingebracht, das im Dezember 2018 als „Gesetz zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. (BGBl 2187-2196, Jahrgang 2018, Teil 1 Nr. 41.)

Deshalb, liebe Eltern: auch wenn Vorfreude und Neugier noch so groß sind – bitte nehmen Sie im Interesse Ihres Kindes Abstand von unnötigen Ultraschalluntersuchungen, die einzig dem Vergnügen dienen. Die drei laut Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen Ultraschall-Untersuchungen sollten zeitlich nicht unnötig ausgedehnt werden und reichen in der Regel vollkommen aus, um sicherzustellen, dass sich Ihr Kind gesund entwickelt. Wenn sich dort Auffälligkeiten zeigen, wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin weitere Schritte veranlassen.

Ernährungsberatung in der Schwangerschaft
Viele der häufig auftretenden Beschwerden oder Komplikationen während der Schwangerschaft lassen sich durch eine bewusste und an Sie persönlich angepasste Ernährung günstig beeinflussen oder sogar ganz vermeiden.

Bei welchen Problemen ist eine Ernährungsberatung sinnvoll:

  • Blutarmut (Anämie)
  • Sodbrennen
  • Verdauungsstörungen (Verstopfung, Blähungen)
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Ödeme
  • Präeklampsie („Schwangerschaftsvergiftung“)
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Vegetarische/vegane Ernährungsweise
  • Allergien/Unverträglichkeiten

Bevor Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, sprechen Sie mich bitte an.

…und wussten Sie schon? Bereits ab der 9. Schwangerschaftswoche lernt Ihr Baby schmecken! Damit ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung in der Schwangerschaft die Grundlage dafür, dass Ihr Baby auch später vielseitig essen möchte (auch Muttermilch ändert täglich den Geschmack).

Also: Ihr Baby isst und schmeckt mit – Tag für Tag. Sprechen Sie mich an, wenn Sie sich beiden etwas Gutes tun möchten.

Hilfe bei Beschwerden

Rückenschmerzen, Sodbrennen, vorzeitige Wehen, Blasenentzündung, geschwollene Hände und Beine aber auch Ängste um das Kind und vor der Geburt – die Beschwerden und Sorgen in der Schwangerschaft können vielfältig und sehr belastend sein.

Oft gibt es sanfte lindernde Mittel aus der Naturheilkunde, die ohne Nebenwirkungen und damit ohne Belastung für das Baby der Mutter helfen können. Wenn Sie Angst vor der Geburt haben oder bei einer vorangegangenen Geburt belastende Erfahrungen gemacht haben, finden wir bei Gesprächen in ruhiger Atmosphäre, mit oder ohne Ihren Partner/Ihre Partnerin Wege, um mit diesen Herausforderungen umzugehen.

Gerade Frauen, bei denen eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert wurde, haben oft erhöhten Beratungsbedarf, weil die Sorge um die eigene und/oder die Gesundheit des Kindes alles andere überschattet. Sprechen Sie mich an, ich nehme mir Zeit für Sie und wir finden gemeinsam einen Weg, wie Sie Ihre Situation meistern lernen!

All diese Leistungen werden von der Krankenkasse übernommen.

Ausnahme:
Die Elementare Körpertherapie (EKT) ist sowohl als Hilfe bei Beschwerden als auch zur Geburtsvorbereitung Privatleistung. Information dazu finden Sie hier.

Stillberatung
Stillberatung beginnt sinnvollerweise schon in der Schwangerschaft. Dann sind Sie optimal darauf vorbereitet, was Ihnen nach der Geburt an kleinen oder auch größeren Überraschungen begegnen kann und fühlen sich früh in der Lage, selbständig auf Schwierigkeiten zu reagieren.

Ich übe mit Ihnen schon vor der Geburt unterschiedliche Stillpositionen, kläre Sie über sinnvolle und überflüssige Hilfsmittel auf und erkläre Ihnen, woran Sie erkennen, dass Ihr Kind richtig saugt und genug Milch bekommt. So haben Sie ein stabiles Fundament aus aktuellem Stillwissen, bevor Sie Ihr Baby zum ersten Mal an die Brust legen.

Sollten einmal ernsthafte Probleme „rund um die Brust“ auftreten, stehe ich Ihnen mit meiner langjährigen Erfahrung zur Seite. Dies gilt auch für besonders herausfordernde Situationen mit Ihrem Kind wie z.B. Frühgeburt, ein krankes Kind auf der Intensivstation, ein Kind mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte oder Mehrlinge.

Wenn Sie schon vor der Geburt wissen, dass Sie nicht stillen werden, können wir gerne darüber sprechen, wie Sie die Mahlzeiten Ihres Kindes so innig und bindungsintensiv wie möglich gestalten können – denn Liebe kann auch aus einer Flasche fließen.

Während der regulären Wochenbettbetreuung in den ersten 12 Wochen nach der Geburt nimmt der Aufbau einer guten und stabilen Stillbeziehung in der Regel einen großen Raum ein; danach sinkt der Beratungsbedarf in der Regel deutlich – erst recht, wenn Sie schon Stillerfahrung haben. Ab Beginn des 4. Monats haben Sie dann noch Anspruch auf weitere 8 Kontakte (persönlich oder telefonisch) zur Still- und Ernährungsberatung.

Geburtsvorbereitung
Die Geburt ist sowohl für die Eltern als auch für das Kind ein prägendes Erlebnis mit weitreichendem Einfluss auf das zukünftige Leben.

  • Eine Frau, die Schwangerschaft und Geburt als kraftvollen, selbstbestimmten Prozess erlebt hat, steht anders im Leben als eine Frau, die sich überwältigt und verletzt fühlt.
  • Ein Vater, der seine Partnerin während der Geburt unterstützen konnte und aktiv zum Gelingen der Geburt seines Kindes beigetragen hat, kann sein Vaterrolle anders ausfüllen als jemand, der hilflos zusehen musste, wie mit seiner Frau und seinem Kind Dinge geschahen, mit denen er nicht gerechnet hatte und die unter Umständen große Ängste ausgelöst haben.
  • Ein Kind, dessen Bedürfnisse vor, während und nach der Geburt wahrgenommen und erfüllt wurden, kann mit mehr Vertrauen ins Leben gehen als ein Kind, das lediglich als gefühlloses Objekt gesehen und ebenso behandelt wurde.

Nur ca. 7% aller Geburten in Deutschland verlaufen ohne medizinische Eingriffe.

Wenn Sie sich eine natürliche Geburt ohne unnötige Interventionen wünschen, ist es ratsam, sich intensiv auf dieses große Ereignis vorzubereiten.

Ein Wochenendkurs reicht dafür in der Regel nicht aus.

Nutzen Sie die Wochen und Monate der Schwangerschaft, um die nötigen inneren Ressourcen zu mobilisieren, die Sie auf dieser wundervollen Reise unterstützen.

Sie haben alle Fähigkeiten, die Sie brauchen. Ich helfe Ihnen lediglich, diese zu entdecken.

Alle wichtigen Informationen zu meinen Geburtsvorbereitungskursen finden Sie hier.

Geburt
Ich biete derzeit selber keine Geburtsbegleitung an, kann Sie aber ausführlich beraten, welche der vielfältigen und sehr unterschiedlichen Möglichkeiten Ihren Bedürfnissen und Wünschen am ehesten entsprechen könnte. Gerne versorge ich Sie auch mit aktuellen Informationen und Forschungsergebnissen zum Thema Klinikgeburt/außerklinische Geburt und stelle Ihnen die geburtshilflichen Einrichtungen der Umgebung vor.

Es ist gut, wenn Sie wissen, welche Umstände förderlich auf den Geburtsprozess einwirken und welche eher stören, damit Sie mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung diesen Prozess gestalten können – denn SIE bringen dieses Kind zur Welt; keiner sonst!

Sollte aus bestimmten Gründen ein geplanter Kaiserschnitt notwendig sein, erarbeite ich mit Ihnen gerne im Vorfeld, wie Sie diese Geburt Ihres Kindes so selbstbestimmt, würdevoll und bindungsfreundlich wie möglich gestalten können.

Wochenbettbetreuung
Jede Frau hat Anspruch auf Wochenbettbetreuung bis zur 12. Woche nach der Geburt! In dieser Lebensphase ist auf einmal alles neu…

Da ist es gut, wenn Sie eine verlässliche Ansprechpartnerin an Ihrer Seite haben, die nicht nur für alles „Medizinische“ zuständig ist, sondern nebenher auch noch eine Menge hilfreicher Tipps zur Alltagsbewältigung mit Ihrem kleinen neuen Mitbewohner liefern kann. Mit den vielen Fragen und Unsicherheiten, die jetzt plötzlich auftauchen, finden Sie bei mir immer ein offenes Ohr, aktuelles Fachwissen und viel Erfahrung.

Ich stehe ab dem Zeitpunkt der Geburt für Sie zur Verfügung; das heißt auch nach einer ambulanten Geburt übernehme nach vorheriger Absprache gerne die Betreuung inklusive der notwendigen Blutentnahme für das Stoffwechselscreening beim Baby.

In den ersten 10 Tagen nach der Geburt kann ich bei Bedarf sogar 2x täglich zu Ihnen nach Hause kommen, wobei das nur in wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Die Häufigkeit und Frequenz der Besuche richten sich nach Ihren Bedürfnissen. Ab dem 10. Wochenbettstag stehen uns noch weitere 16 Konsultationen – persönlich oder telefonisch – bis zum Ablauf von 12 Wochen zur Verfügung.

Neben dem körperlichen und psychischen Wohlergehen von Mutter und Kind richte ich meine Aufmerksamkeit vor allem auf die Entwicklung einer stabilen Eltern-Kind-Bindung. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung einer harmonischen Still- oder Fütterbeziehung, die Förderung von „Mutter- und Vaterinstinkt“, Anleitung zum Tragen des Babys mit verschiedenen Hilfsmitteln und nicht zuletzt das Verstehen der kindlichen „Sprache“.

Wenn Sie an einer Wochenbettbetreuung durch mich interessiert sind, melden Sie sich gerne schon möglichst frühzeitig in der Schwangerschaft. Je nach Kapazität sind selten aber auch noch Last-Minute-Betreuungen möglich.

Rückbildungsgymnastik
Egal, auf welchem Weg Ihr Kind das Licht der Welt erblickt hat; egal, ob es eine schnelle, unkomplizierte oder eine lange und schwierige Geburt oder ein Kaiserschnitt war – Ihr Körper hat in den vergangenen Monaten eine absolute Meisterleistung vollbracht!

Nach der Geburt ist es wichtig, den Körper bei der Rückbildung der durch Schwangerschaft und Geburt entstandenen Veränderungen zu unterstützen.
Zunächst vor allen Dingen durch Ruhe und körperliche Schonung im Wochenbett, damit Beckenboden- und Bauchmuskulatur sich regenerieren können.
Aber schon bald sollten Sie mit leichtem Beckenbodentraining beginnen – bitten Sie Ihre Wochenbetthebamme, Ihnen entsprechende Übungen zu zeigen.

Frühestens ab der 6. bis 8. Woche nach der Geburt, also nach Abschluss des Wochenbettes, können Sie mit einem Rückbildungskurs beginnen, in dem Sie intensivere Beckenbodenübungen lernen sowie Ihre allgemeine Fitness trainieren.

Ausführliche Informationen zu meinen Rückbildungskursen und Terminen finden Sie hier.

Übrigens: für Rückbildung und Beckenboden ist es nie zu spät! Die Krankenkasse zahlt Ihnen den Kurs, wenn Sie ihn innerhalb von neun Monaten nach der Geburt beginnen.
Und wenn selbst diese Frist verstrichen ist, können Sie auch als Selbstzahlerin an meinen Kursen teilnehmen.

Der erste Brei – Ernährungsberatung für das Kind
Rund um das Thema „Beikost“ gibt es oft reichlich Unsicherheit.

  • Wann ist der richtige Zeitpunkt anzufangen?
  • Womit fange ich an?
  • Was mache ich, wenn mein Kind ein hohes Allergierisiko hat?
  • Selbst Kochen oder Gläschen?
  • Wie lange nebenher noch weiter Stillen/Flasche füttern?
  • Kann ich auch länger als 6 Monate voll Stillen, wenn mein Kind das Essen verweigert?
  • Woran merke ich, dass mein Baby satt ist?
  • Was sind geeignete Getränke für Babys? Worauf sollte ich bei Mineral- und Leitungswasser achten?
  • Muss es Brei sein, oder kann mein Kind auch von Anfang an stückige Nahrung essen?
  • Ab wann soll ein Baby Fleisch und Fisch essen? Gibt es auch vegetarische Babys?
  • Müssen Babys eigentlich zum Zahnarzt?
  • Gibt es Nahrungsmittel und Getränke, die für Babys und Kleinkinder tabu sind?
  • Wie muss ich argumentieren, damit mein Mann mir endlich den Thermomix spendiert?

Viele Fragen – und anstatt bei Fachleuten eindeutige Ratschläge zu erhalten, widersprechen sich diese auch noch ständig… Da können Sie sich als Eltern ganz schön allein gelassen fühlen.

Lassen Sie uns gemeinsam einen Weg durch den Richtlinien- und Ratgeberdschungel finden, der für Sie alltagstauglich und für Ihr Kind so gesund und lecker wie möglich ist.

Die Beikostberatung wird von der Krankenversicherung bezahlt.

Literaturempfehlung:
„Lotta lernt Essen“ von Edith Gätjen

Bonding – erst Wurzeln, dann Flügel!
Wann und wie entsteht Bindung? Und was ist das überhaupt?

Entwickelt sie sich…

  • in den ersten Stunden nach der Geburt?
  • während der Geburt?
  • vielleicht schon in der Schwangerschaft?
  • oder sogar vor der Empfängnis…?
  • oder irgendwann in den ersten Lebenswochen/-monaten?

Vielleicht ist es hilfreich, wenn wir Erwachsene uns selber einmal fragen, wann wir uns gut und sicher angebunden fühlen. Welche Qualitäten muss ein Mensch für uns haben, damit wir ihm uns vollständig anvertrauen können?

  • Müssen wir für diesen Menschen bestimmte Kriterien erfüllen, oder dürfen wir sein, wie wir sind?
  • Müssen wir etwas leisten, um Zuwendung und Fürsorge zu erhalten?
  • Fühlen wir uns dort auch gut aufgehoben, wenn wir unausgeglichen und voll „negativer“ Gedanken und Emotionen sind?

Bindung entwickelt sich lebenslang – aber die prägenden Bindungserfahrungen erleben wir während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten.

Wir alle haben unsere ganz individuelle Bindungsbiografie – und die allererste Zeit bestimmt über die Beschaffenheit der „Brille“, durch die wir die Welt betrachten und wahrnehmen.

Habe ich mich angenommen und bedingungslos geliebt gefühlt? Wurden meine Bedürfnisse jederzeit und selbstverständlich gestillt?

Oder hatte ich eher das Gefühl, emotional bei meinen Bezugspersonen „ins Leere zu laufen“? Zuwendung nur als Belohnung für vermeintlich erwünschtes Verhalten zu bekommen? Mit meinen Sorgen und Nöten kein Gehör zu finden?

Werdende und „neugeborene“ Eltern werden in der Interaktion mit ihrem Kind oft unbewusst mit ihren eigenen, alten Bindungs- und Beziehungsmustern konfrontiert. Dies kann zu tiefgreifenden Konflikten und Krisen der einzelnen Erwachsenen, zwischen den Eltern untereinander, aber auch zwischen Eltern und dem Neugeborenen führen.

In allen Bereichen meiner Hebammentätigkeit bemühe ich mich, bindungssensibel zu arbeiten und Ihnen die notwendige Unterstützung zuteilwerden zu lassen, damit Sie als Familie eine stabile Basis entwickeln, auf der Sie gemeinsam wachsen können.